Ay Love
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Back in bed with Ay love…

In letzter Zeit wurde ich wieder häufig gefragt, ob ich mit meinem “Sexblog” eigentlich wieder weitermachen würde, oder ob der für immer passé ist. 

Tjaaaaa. Um ehrlich zu sein, hatte ich das Thema schon ziemlich ad acta gelegt… So viele neue Themen die mich gerade viel mehr beschäftigen – Kinder, Nachhaltigkeit, Veganismus, Yoga, self care… die Liste geht munter weiter… und die Quintessenz meines Blogs ist ja nun mal die Liebe. Und die ist und bleibt für immer mein Thema. Genau wie Achtsamkeit… Nur der Sex hat bisher noch nicht wieder Einzug in mein Schreiben gefunden. Was nicht heißt, dass wir keinen hätten! Wir haben Sex.

Vielleicht nicht so viel, wie mein Liebster es sich wünschen würde (was mich teilweise sogar ganz schön unter Druck setzt, aber dazu ein anderes Mal mehr). Natürlich auch nicht mehr so oft wie pre Kinder… und definitiv nicht mehr so lang und ausgiebig.

Aber vielleicht war er für mich gerade nicht bahnbrechend genug, wichtig genug um darüber zu schreiben. Nicht weil es nicht gut ist – im Gegenteil, es IST wieder richtig gut – aber weil ich mich nicht genug darauf einlasse. Ich denke oft, ‚Ach lass doch schnell machen, die Jungs werden bestimmt gleich wach’, oder, ‘Eigentlich würde ich das bisschen Zeit gerade gerne nutzen um zu lesen/schreiben/meditieren’… denn Zeit für mich, ist nunmal Mangelware.’ 

Tatsächlich hatten wir auch Phasen, in denen es so absolut gar keinen Sex gab. Wie während meiner Schwangerschaft, als meine generell recht dollen Orgasmen ein Risiko gewesen wären.

Auch nach der Geburt, hat es ziemlich lange gedauert, bis ich wieder Lust hatte. Die Narben und das neue Aussehen waren mit Grund dafür. Aber vor allem war es eins: Mein Körper gehörte so lange nicht mehr mir allein. Erst von innen heraus, dann durchs Stillen, wurde mir ständig Energie gezogen. Und das meine ich überhaupt nicht im negativen Sinne. Aber Energie ist es nun mal, die erst der Bauchbewohner und dann das Baby zum Wachsen aus meinem Körper gewonnen, und dieser somit abgegeben hat. 

Außerdem war ich gesättigt an Hautkontakt. Zwei Jungs, die ständig auf dem Arm und an der Brust sein wollten, Tag und Nacht, haben mein Bedürfnis an Berührungen völlig befriedigt.

Jetzt, da ich “endlich” abgestillt habe, fühlt es sich wieder ganz anders an, von Marko berührt zu werden. Ich kann mich ganz anders auf ihn und uns einlassen. Wenn ich jetzt noch bloß wieder achtsamer werde beim Sex, nicht an irgendwelche To Dos und anderen Dinge denke, mich fallen lasse und genieße… vielleicht lohnt es sich dann ja auch wieder, darüber zu schreiben. andere teilhaben zu lassen an der schönsten Sache der Welt. Nicht weil ich exhibitionistisch veranlagt bin, sondern weil ich glaube, dass der Welt, ne ordentliche Portion Liebe sicherlich gut tun würde! Egal ob nun körperliche Liebe, Nächstenliebe und vor allem Selbstliebe – Die Welt braucht mehr positive Vibes! Und die möchte ich hier versprühen. 

Ach, und außerdem habe ich noch so viele fast fertige Sexblogs in der Pipeline. Das wäre ja schade, die so auf meiner Festplatte verkümmern zu lassen 😉

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