Ay Love
angezogen

Der Feind in meinem Kopf

Der innere Kampf

Ich muss etwas gestehen! Auch wenn man es vielleicht nach außen so nicht sieht, bin ich oftmals selbst mein größter Feind und führe ständig einen inneren Kampf gegen mich selbst.

Was ich damit meine? Einerseits bin ich mega optimistisch und positiv, aber dennoch leider viel zu selbstkritisch, vertraue mir und meiner Intuition nicht genug und traue mich viele Dinge nicht. Ich kann und konnte noch nie Entscheidungen treffen, frage immer alle anderen nach ihrer Meinung und möchte es jedem recht machen. Zusätzlich leide ich auch noch unter schlimmstem Perfektionismus. Keine gute Mischung! (Komisch, oder? Im Bett kann ich mich doch auch komplett fallen lassen und vertraue meiner Intuition.)

Selbstzweifel und Angst

Seit Monaten arbeite ich daran, diesen Blog – mein Herzensprojekt – zu erschaffen. Ich schreibe viel, lerne, entwickle mich weiter und möchte wirklich mein Bestes geben.

Und dennoch: viel zu oft denke ich: “Ich bin nicht gut genug”, “Was sagen wohl die anderen über mich?” und “Oh Gott, ich muss dieses oder jenes und alles noch schaffen, und zwar sofort!” Dabei verzettele ich mich und springe von einem ‘To Do’ zum nächsten (Ach ja, ich hatte fast vergessen zu erwähnen: Struktur und Geduld sind auch nicht meine Stärke).

So passiert es, dass ich stundenlang an meinen Texten editiere, die einfach nicht gut genug werden wollen. Da ich mir ja nicht vertraue und immer die Meinung Dritter brauche, lasse ich oft noch 2-3 meiner engsten Freunde sowie meine Mama drüberlesen, um anschließend trotzdem noch stundenlang darüber nachzudenken, ob mein Text denn nun wirklich gut genug ist. Dabei ist bis auf ein paar Rechtschreibfehler meistens alles völlig in Ordnung!

Dann brauche ich weitere 2-3 Stunden, um meinem Perfektionismus auch visuell gerecht zu werden und das richtige Foto zu finden und zu bearbeiten. (Ich hätte übrigens nie gedacht, wie schwierig sich diese Bildersuche gestalten würde. Gib einfach einmal spaßeshalber bei einer beliebigen Fotodatenbank die Worte: Frau, Orgasmus, Paar, Sex oder Liebe ein! Es ist echt grausig, was einem da so entgegen springt! Vor allem, wenn man nicht mehr als 5-10 Euro pro Bild ausgeben möchte.)

Wenn ich es dann endlich schaffe, meinen Blogpost zu veröffentlichen, bin ich mega nervös und weitere 2-3 Stunden angespannt. Dabei habe ich bis jetzt wirklich nur positives Feedback und ganz liebe Nachrichten bekommen! Dafür herzlichen Dank an dieser Stelle! <3

Marko sagt immer, dass es doch seltsam ist: Ich gehe mein Herzensprojekt endlich an. Also müsste ich doch eigentlich komplett in meinem Element sein und vollkommen aufblühen. Stattdessen erlebt er mich so oft verzweifelt und völlig verunsichert. Und dabei macht es mir doch wahnsinnig viel Spaß und ich liebe es, über mein Thema zu schreiben und zu erkennen, dass es vielen anderen Frauen genauso geht wie mir. Doch diese blöde Angst und meine Selbstzweifel machen es mir nicht gerade leicht.

Und genau daran will ich arbeiten. Ich möchte mir selbst vertrauen können, Mut haben und meine eigenen Entscheidungen treffen. Ich will mir nicht mehr mit meiner eigenen unbegründeten Angst im Wege stehen.

Dafür versuche ich in mich hineinzuspüren, mir selbst zuzuhören und meiner eigenen Stimme zu glauben! Ich muss tatsächlich an mir arbeiten, um mein Mindset zu ändern.

Happy, Holy & Confident

Darum höre ich auch schon seit längerem den unglaublich tollen Podcast ‘Happy, Holy & Confident’ von Laura Seiler. Laura ist Mindful Empowerment Coach und möchte Menschen in ihre Kraft bringen. Mit ihrer natürlichen und einfühlsamen Art hat sie mich begeistert! Deshalb habe ich mich auch direkt für ihre Rise Up and Shine University angemeldet, in der ich seit Anfang des Jahres von ihren Coaching Tipps profitiere. Ich bin also auf einem guten Weg.

Gerade als ich diesen Text heute morgen schrieb und mal wieder Stunden brauchte, um zu editieren, machte es ‘pling’ und ich hatte ihren neuesten Podcast auf dem Handy 🙂 Und der hat es in sich! Als wenn sie gewusst hätte, was ich genau in diesem Moment anhören sollte! Er heißt (sehr zutreffend!) “Wie du endlich aufhören kannst, gegen dich selbst zu kämpfen”. Also wirklich genau das, was ich hören wollte!

Hört ihn euch am besten gleich einmal an!

Lachen ist gesund

Und wisst ihr was? Ich fange direkt damit an: An mich zu glauben, nicht mehr alle nach ihrer Meinung zu fragen (ok, dieses eine Mal noch frage ich meine liebste Lissy nach ihrer) und vor allem mir und meiner Intuition zu vertrauen!

Und ganz ehrlich! Was wäre das Schlimmste, das passieren könnte? Ihr könntet über mich und meine Fehler lachen! Und wie Laura so schön im heutigen Podcast gesagt hat, dreh ich das einfach mal ins Positive: Lachen ist super! Lachen ist gesund! Also ist es doch toll, wenn ihr lacht! Los, lacht ruhig! 😉

Ay love it!

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5 Comments

  • Reply
    Laura Seiler
    11. January 2017 at 21:14

    So wunderbar! <3 Ganz viel Erfolg und Freude mit deinem Herzensprojekt. So ein wunderschöner Blog <3
    Danke für die liebe Erwähnung.
    Rise Up & Shine
    Deine Laura

    • Reply
      _AyLoveKristin
      11. January 2017 at 23:33

      Vielen Dank liebe Laura.
      Das bedeutet mir sehr viel! Bin gerade ganz beschwingt und mit bester Laune von unsrem Hamburg RU&SU Treffen zurück. Ach es ist so toll, wie du uns alle erst verzaubert hast und uns jetzt so zusammen gebracht hast. Echt Wahnsinn! Vielen Dank für das alles! <3

  • Reply
    scarlet the red
    12. January 2017 at 10:32

    Ach was, dein Blog ist super!
    Dass du viel Arbeit darein steckst sieht und merkt man und das ist super. Ich habe ihn auf jeden Fall schon zu meinem wordpress reader hinzugefügt 🙂
    Lg scarlet

    • Reply
      _AyLoveKristin
      12. January 2017 at 10:36

      Vielen Dank liebe Scarlet!
      Total lieb von dir! Ja, es ist echt ne Menge Arbeit, mehr als ich gedacht hätte, aber es macht auch riesigen Spaß!
      Es freut mich sehr, dass du mich zum Reader hinzugefügt hast 🙂
      Liebe Grüße,
      Kristin

  • Reply
    Sei gnädig mit dir selbst! - Ay Love
    11. February 2017 at 17:53

    […] habe hier vor einer Weile ja schon einmal über meine Ängste und meinen größten Feind den Perfektionismus […]

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