Gleitgel-Test – Lass flutschen!

… oder wie mein Gleitgel-Test bei der Cosmo unser Sexleben wieder entfachte und wie ich Monate später mein neues Lieblingsprodukt fand…

Es war einmal in meinem alten Leben… da ging ich noch einem “nine to five” nach. Wenn auch keinem 0815 “nine to five”. Denn ich hatte das Glück – und ich würde behaupten, dass mein Mann darüber noch glücklicher war als ich –, dass ich in meinem Job bei der Cosmopolitan einen Gleitgel-Test machen und schreiben durfte! (Da sind wir übrigens beim “being paid for having sex”, alles im Namen der Recherche natürlich.) 

Du kannst dir nicht vorstellen, wie unsere Wohnung aussah, als die Produkte kistenweise ankamen! Ach so, musst du auch nicht. Hier siehst du es: 

Tatsächlich war das noch lange nicht alles sondern nur die engere Auswahl 😉 Außerdem hatte ich zwei Kategorien des Tests “outgesourced”… Denn “Mit Kondom” und “Anal” sind definitiv nicht mein Fachgebiet, also kam da eine andere Kollegin in den Genuss. 

Übrigens könnte man sagen, dass wir dank Cosmo die letzten Reste unserer Flaute im Bett vollkommen überwunden haben. Denn so viel Sex wie zu der Zeit, hatten wir zuvor lange nicht. Es artete beinahe in Stress aus zwischen den Laken.. Statt, “Liebling, ich habe gerade Lust auf dich. Nimm mich!” sagte ich: “Liebling, wir müssen noch eins der neuen Gleitgele testen”. Aber Marko hat das nicht im Geringsten gestört. Im Gegenteil.

Wir ermittelten auch sehr schnell unseren persönlichen Gewinner: Überlube. Eigentlich fast ein wahrer Überflieger… Einziger Lust- ähm Wermutstropfen: Es ist nicht bio! 

Witzigerweise hat mich das zunächst nicht sehr gestört oder mich davon abgehalten, es zu meinem “go-to-Produkt” und zum Testsieger in der Cosmopolitan werden zu lassen. Und das, obwohl ich sonst so penibel darauf achte, nur Bio und Tierleidfreies in meinen Körper zu lassen. Sollte ich das bei Gleitgel nicht erst recht? Immerhin gelangt das Zeug in mein Innerstes. Von oben und unten. Doch die Bio-Gleitgele meines Cosmo-Tests haben mich alle nicht so richtig angemacht. Also blieb es dabei.

Aber als nun, viele Monate später, die Teilnehmerinnen meines “Oh my gasm!”-Workshops explizit nach Empfehlungen für BIO Gleitgel fragten, wollte ich meinen Lube-Horizont über meinen bisherigen “Gleitgelwinner” hinaus erweitern. Ich öffnete also meine Sex-Box. (Ja, ich habe eine Sex-Box. Sie ist aus schwarzem festen Karton, vollgepackt mit “süßen Sachen” und steht mitten im Wohnzimmer. Besser als Naschi!)

Und da fiel mir diese schicke neue Gleitgel-Tube wieder in die Hände: “F*cking good” von Nevernot, die Marke, die ich bisher nur von Soft Tampons kannte. Sie war leider ein paar knappe Monate zu spät für den Cosmo-Gleitgel-Test erschienen und landete erst auf meinem Tisch als alles vorbei, und ich versorgt war – und somit leider nicht mehr in meinem Bett! 

Aber das habe ich jetzt direkt nachgeholt. Und…, was soll ich sagen?! Wow! Es ist nicht nur bio, vegan, tierleidfrei UND nachhaltig, es ist mega seidig und geschmeidig, tropft nicht, riecht nicht, juckt nicht und ist einfach f*cking good! Wie der Name schon sagt! 

Und weißt du was noch “f*cking good” ist? 
Du bekommst jetzt 20 Prozent Rabatt mit dem Code: GASM20 
Go and get it! 

Oh! Ay f*cking love it! 

Ach und hier noch der ursprüngliche Test aus der Cosmopolitan:

Mit Wollsocken zum Orgasmus!

Als letzte Woche in meiner Bubble auf einmal überall von Wollsocken für einen besseren Orgasmus die Rede war, fiel mir auf, dass ich die letzte Kolumne aus meiner Zeit bei der Cosmopolitan, zu genau diesem Thema gar nicht mehr veröffentlicht hatte, da ich zu der Zeit schon wegen Burnout krank zu Hause war….

Diese “guilty pleasure”-Kolumne will ich euch natürlich nicht vorenthalten!

Wolle-vous coucher avec moi?

Mein Mann und ich reißen uns die Klamotten vom Körper, Stück für Stück, mal hastig und ungeduldig, dann wieder sexy in Zeitlupe, bis wir splitterfasernackt aufeinanderliegen. Also, fast nackt, um genau zu sein. Denn da sind noch diese zwei kleinen Kleidungsteile, die ich selbst in den hottesten Momenten nicht ausziehe: meine heiß geliebten Wollsocken!

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Ich schaukel mich high

Take me higher and higher!

Oh dieses Freiheitsgefühl! Das Kribbeln im Bauch… wenn die Schaukel kurz aus der Schwungbahn abhebt. Und für den Bruchteil einer Sekunde in den freien Fall kommt…

Ich spüre mich und meinen Körper vollständig. Kann mich aus eigener Muskelkraft in ein “natural high”, eine Art Ekstase bringen und bin danach einfach nur glücklich, fast euphorisch. Egal wie grau der Tag und meine Laune bis dahin waren. Das ist mein Reset-Button.

Wenn ich nach meiner Swinging-Session abspringe fühle ich mich wie ein neuer Mensch! Voller Freude und Lebenslust. Das alles wird ausgelöst von den tollen Glückshormonen, die dabei ausgeschüttet werden und beste Arbeit leisten! Ein großes Dankeschön an dieser Stelle an die guten Endorphine!

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A dream come true…

Vor ein paar Jahren träumte ich davon Sexkolumnistin bei der Cosmopolitan zu werden.  

Und nun ja… it’s a dream come true!
Der Traum ist wahr geworden! Also fast. Ich habe wirklich eine Kolumne geschrieben, wenn auch nicht über Sex… mmh aber so ähnlich. Übers Swingen. Zwar nicht das Swingen mit der Love Swing, auch nicht über das Swingen im Swingerclub… doch das kommt vielleicht noch 😉

Sondern übers Schaukeln – Auf dem Kinderspielplatz! 

Und eigentlich bin ich auch nicht Kolumnistin bei der Cosmo sondern die Chefin vom Dienst.
Aber hey. Tut das hier wirklich zur Sache? Denn Fakt ist: ich habe sie tatsächlich geschrieben. Die Kolumne. Meine Erste! Und wahrscheinlich sogar nicht meine Letzte. 😉 Und sie ist ab heute! am Kiosk erhältlich! Yeah!

Und was ich eigentlich damit sagen will ist: 
Dream big, baby! Like, really, really big, baby! 

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Orgasmen für mehr Kreativität

Ursprünglich habe ich hier vor allem über Liebe, Sex und Achtsamkeit geschrieben. Doch dann ist viel passiert, und andere Themen wie Kinder, Erziehung und Nachhaltigkeit und haben in meinem Leben mehr Priorität bekommen. Zeit für uns Zwei und auch Zeit für mich selbst habe ich mir kaum genommen. Doch in den letzten Wochen habe ich schon einiges getan, in Richtung meine Mitte finden. Habe Routinen geändert und mir durch viele kleine Steps Zeit und Energie zurückgewonnen. Für mich. Und für uns. Für meine Kreativität.

Und jetzt, da unser Liebesleben- ein wenig in unser Leben zurückgefunden hat, merke ich schon, dass auch Liebe, Sex und Achtsamkeit wieder mehr Wichtigkeit haben und mich nach wie vor zu einem kreativeren, inspirierterem Menschen machen. 

Ich weiß nicht, ob das anderen auch so geht. Aber ich befinde mich nach einem oder mehreren Orgasmen in meinem höheren Selbst, so richtig im Flow, und sprühe nur so vor Einfällen und Energie. 

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There is no way to happiness…

Ich möchte gerade so vieles, und das schon so lange. Doch ich weiß, ich muss mich noch ein wenig in Geduld üben. Mit mir selbst geduldig bleiben und annehmen was ist. Akzeptieren, dass unsere Situation gerade nicht mehr hergibt. Mir nichts bleibt, als abzuwarten, bis beide Jungs in der Kita sind. 

Die Umstände lassen einfach nicht zu, mehr Zeit und Energie für meine Projekte und Ideen aufzuwenden. 

Dabei würde ich gerade so gerne einfach loslegen. Schreiben. Lesen. Meditieren. Meine Vision finden. Mich finden. Und für meine Träume losgehen. Sofort! 

Doch die Liste an ToDos und Verpflichtungen wird immer länger und länger. Und wenn ich mir Deadlines setze, dann setzen diese mich zu sehr unter Druck. Sie ändern aber nichts an der Tatsache, dass ich zu wenig Zeit habe, die Dinge anzugehen… 

Manchmal wünschte ich mir, einfach schon mittendrin zu sein. In der Verwirklichung meiner Träume und Ideen. Dann wäre alles einfacher. Doch es ist wie es ist. Und ich kann nur Baby-steps machen. 

Wenn ich dann meditiere und in mich gehe, spüre ich, dass ich es schon längst bin. Mittendrin. Inmitten eines bunten, lauten und wundervollen Lebens. Alles was ist, ist doch schon längst mein Weg. Und auch die Suche nach diesem ist schon ein Teil davon. Ich bin so froh, das erkennen zu können. Die Unruhe und Ungeduld weichen der Akzeptanz. Und einer Freude. Die Vorfreude auf alles was kommt. 

Ich gehe ins Vertrauen. In die Liebe. Nehme an, was ist. Und lasse los. Los vom Druck. Los von Perfektion. Lasse mich sein – lasse mich glücklich sein. Und schätze wert, was alles schon ist. Alles, was ich schon geschaffen habe. Bin so unendlich dankbar. Für das was ich habe. Und für was noch kommen mag. 

Ich bin voller Zuversicht. Für was die Zukunft noch bringen mag. Ich lausche meinem Atem. Und meinen Gedanken… 

…und trinke einen Schluck Goldene Milch aus meinem Buddha-Becher mit dem tollen Zitat von Thich Nhat Hanh: 

There is no way to happiness… Happiness is the way! 

Back in bed with Ay love…

In letzter Zeit wurde ich wieder häufig gefragt, ob ich mit meinem “Sexblog” eigentlich wieder weitermachen würde, oder ob der für immer passé ist. 

Tjaaaaa. Um ehrlich zu sein, hatte ich das Thema schon ziemlich ad acta gelegt… So viele neue Themen die mich gerade viel mehr beschäftigen – Kinder, Nachhaltigkeit, Veganismus, Yoga, self care… die Liste geht munter weiter… und die Quintessenz meines Blogs ist ja nun mal die Liebe. Und die ist und bleibt für immer mein Thema. Genau wie Achtsamkeit… Nur der Sex hat bisher noch nicht wieder Einzug in mein Schreiben gefunden. Was nicht heißt, dass wir keinen hätten! Wir haben Sex.

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Abgestillt!

Die Milchbar ist geschlossen. 

Der erste Schritt auf dem Weg zu meiner Mitte ist definitiv: mehr Schlaf! Darum war auch klar: Ich muss abstillen!

Ich fühle mich ein bisschen wehmütig aber zugleich so unglaublich erleichtert! Ich habe es geliebt, zu stillen! Mein “kleines Baby” aus meinem Körper heraus zu nähren. Echt wahnsinnig schön diese Nähe und diese Bindung so zu spüren! Ich hätte ewig damit weitermachen können, wäre da nur nicht der kleine Haken gewesen, dass mein Junge am liebsten nachts mehrfach an die Brust wollte. Mein Schlaf war daher ständig gestört. Tiefschlaf – quasi nicht vorhanden.

Und das geht ja schon viel zu lange so. Seit über drei Jahren hab ich nicht genug geschlafen. Klar gab es auch mal gute Nächte. Aber Durchschlafen kenne ich überhaupt nicht mehr. Manchmal frage ich mich, wie ich mit so wenig Schlaf überhaupt noch funktionieren konnte… 

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Meine Mitte finden

Überfordert, ausgelaugt und völlig aus der Balance.

Momentan komme ich immer wieder an meine Grenzen und zweifle an mir und meiner Rolle als Mutter. Viel zu oft verliere ich die Nerven. Viel zu laut reagiere und schimpfe ich. Und viel zu doll zerre ich an den zarten Armen meines geliebten Jungen, der mich gerade so oft an den Rande des Wahnsinns treibt.

Ich liebe meine Söhne abgöttisch und würde ihnen niemals wehtun wollen. Und doch reagiere ich in letzter Zeit viel heftiger und schneller mit Schimpfen und Gewalt.  Natürlich keine körperliche Gewalt in dem Sinne, aber im Grunde ist es genau das. Gewalt.

Ich haue zwar nicht, aber meine Worte und Handgriffe sind schärfer und härter als ich je von mir dachte,  anzuwenden. Und es tut mir so leid. Schon während ich sie sage und tue bereue ich sie und wünschte ich könnte anders reagieren. Ruhiger. Gelassener. Liebevoller.

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Eis, Eis, baby

Was Eis-Genuss mit Klimaschutz, Tierleid und Sandspielzeug zu tun hat..? Eine ganze Menge! Warum ich am liebsten ne vegane Eisdiele aufmachen würde und immer Sandspielzeug dabei hätte…

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